Wie angekündigt, habe ich von unserem Besuch in der Hamburger Kunsthalle letzte Woche noch was mitgebracht. Heute lüfte ich das Geheimnis und präsentiere Euch eine kleine Instagram-Galerie mit Fotos von der Emil Nolde Sonderausstellung.

Im Anschluss findet Ihr dann noch ein paar Informationen über den norddeutschen Künstler.

Emil Nolde wurde am 7. August 1867 als Hans Emil Hansen in Nolde bei Buhrkall in Schleswig Holstein geboren. Er war einer der bekanntesten Maler des Expressionismus und einer der größten Aquarellisten des 20. Jahrhunderts. Berühmt wurde er vor allem durch die starken Farben seiner Werke.

Auf seinen Reisen besuchte er häufig auch die Hansestadt Hamburg, die ihn zu zahlreichen Kunstwerken inspirierte. Besonders fasziniert war er vom Hafen, die Stadt verstand er als Sinnbild der Urkräfte von Natur und Leben.

Als er im Frühjahr 1910 für mehrere Wochen in einem Hotel auf St. Pauli wohnte, ließ er die Einflüsse des Hafens und seiner Umgebung auf sich wirken. Damals entstanden kurz hintereinander über 100 Kunstwerke mit Dampfern und Segelschiffen, auf denen er die Stimmung perfekt einfing.

Als Nolde am 13. April 1956 verstarb, hinterließ er zahlreiche Gemälde, Lithographien und Aquarelle, die sich heute im Besitz der Emil Nolde Stiftung befinden.

Die Sonderausstellung in der Hamburger Kunsthalle ist in Kooperation mit der Nolde Stiftung Seebüll unter der Schirmherrschaft von Helmut Schmidt entstanden.

Farben, das Material des Malers: Farben in ihrem Eigenleben, weinend und lachend., Traum und Glück, heiß und heilig, wie Liebeslieder und Erotik, wie Gesänge und herrliche Choräle! Farben sind Schwingungen wie Silberglockenklänge und Bronzegeläute, kündend Glück, Leidenschaft und Liebe, Seele, Blut und Tod. – Emil Nolde

Meine Bilder von der Tattoo-Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg findet Ihr hier.