Einige von Euch können sich sicher noch an meinen Mobilfunk-Rant vom 22. August erinnern. Die Twitterin @taytomFFM hat mich soeben dazu inspiriert, an dieser Stelle einen Nachtrag zu veröffentlichen. Hier mein Bericht: 

‚Die Nummer gegen Kummer‘ gibt es bei 1&1 leider nicht. Man wird aus der Leitung geworfen und im Notfall ist nicht mal der Notruf erreichbar.

Inzwischen habe ich herausgefunden, dass eine Kündigung bei 1&1 nur online möglich ist. Ich habe das von einer ehemaligen 1&1-Mitarbeiterin erfahren, mit der ich durch Zufall ins Gespräch gekommen bin. Es handelt sich dabei um ein sehr umständliches Verfahren. Zuerst benötigt man einen Online-Zugang. Am einfachsten bekommt man diesen, indem man einfach auf der Seite von 1&1 auf  ’anmelden’ klickt und angibt, dass man das Passwort vergessen hat. Man bekommt dann binnen einer Woche einen Code zur Erstellung eines Passwortes per Post zugesendet. Man kann dann direkt über das Portal kündigen. Am Ende wird man automatisch dazu aufgefordert eine Service-Nummer anzurufen, um die Kündigung zu bestätigen. Hier muss man wieder einen speziellen Code durchgeben. Zuerst wird man von einer Maschine gefragt, ob man möchte, dass das Gespräch aufgezeichnet wird. Natürlich verneint man das. Man wird an einen Mitarbeiter weitergeleitet, der einen bittet den Namen und das Geburtsdatum zu nennen. Dazu schaltet er übrigens ein Aufnahmegerät ein, worauf man vorher nochmal hingewiesen wird. Daraufhin bittet man um eine schriftliche Bestätigung per Post. Leider ist 1&1 allerdings nicht dazu in der Lage, diese zu versenden. Man muss also vertrauen. Und ohne schriftlichen Beweis weiterleben.

Übrigens erfuhr ich von besagter ehemaliger 1&1-Mitarbeiterin auch, dass man automatisch nach 20 Minuten aus der Leitung fliegt, egal ob man sich mitten in einem Gespräch befindet oder mal wieder in der Warteschleife. Mit dieser Methode möchte man so viele Kunden, wie möglich abfertigen. Ganz deckt sich das nicht mit meinen Erlebnissen, da ich nach den unterschiedlichsten Gesprächszeiten aus der Leitung geschmissen wurde. Allerdings bleibt mir nun wohl auch nur noch die Möglichkeit, das Ganze hinzunehmen.

Wie einige sicher vermuten, habe ich es inzwischen tatsächlich geschafft, den Vertrag zu kündigen. Er läuft nun im September 2013 aus (Geplant war eigentlich April, aber man kann ja schließlich nicht alles haben.).

Ich wünsche allen, die noch mit diesem Verein zu tun haben, viel Glück. Haltet durch! Wer sich fragt, was dieser heruntergerissene, kurze Bericht soll, kann gerne meinen Mobilfunk-Rant vom 22. August lesen. Ich freue mich übrigens auch weiterhin über Berichte über Erfahrungen, die Ihr mit Mobilfunkanbietern gemacht habt. Seit dem 22. August ist da schon eine ganze Menge in meinem E-Mail-Postfach gelandet. Natürlich könnt Ihr Eure Geschichten auch gerne öffentlich als Kommentare unter diesen Beitrag schreiben.