Bild: Dieter Schütz pixelio.deDie Bewertungsverfahren der Suchmaschinen werden immer umfangreicher. Bei Google spricht man von über 200 verschiedenen Faktoren, die die Bewertung beeinflussen. Eine Seite kann auf vier verschiedene Arten gesucht und gefunden werden:

  1. Suchmaschinen belegen dabei mit 80 % den vordersten Rang. Auf Grund einer Suchanfrage (Query) wird der Index durchsucht. Danach wird mit Hilfe eines Ranking-Algorithmus eine Rangfolge (Ranking) berechnet und daraus die Search Engine Result Page, kurz SERP (Ergebnisliste) gebildet.
  2. Bookmarks werden direkt im Browser gespeichert. Möchte man nicht, dass Bookmarks (kommt gelegentlich schon mal vor) verloren gehen, oder möchte man Favoriten von mehreren Geräten aus nutzen, empfiehlt sich die Nutzung eines Social Bookmarking Dienstes.
  3. Webkataloge Jeder kann sich hier als Redakteur für eine Kategorie bewerben und die Einträge pflegen. Ausgaben für kostenpflichtige Einträge kann man sich inzwischen sparen, da es immer mehr kostenfreie Webverzeichnisse gibt, die Zahl steigt stetig. Inzwischen gibt es über 1.000, die ständig aktualisiert werden.
  4. Bezahlte Werbeeinblendungen werden nach der Art der Abrechnung unterschieden:
    a) CPM (Cost Per Mille): Der Werbende zahlt pro 1.000 AdImpressions (Werbeeinblendungen), das selbe Prinzip, wie beim TKP (Tausender Kontakt Preis).
    b) CPC (Cost Per Click), auch bekannt als PPC (Pay Per Click): Im Gegensatz zum CPM die fairere Zahlungsmethode, da nur die Anzahl der tatsächlichen Clicks bezahlt werden muss. Hierbei wird eine Deckelung, meist in Form eines Tagesbudgets voreingestellt.
    Neben diesen beiden Modellen gibt es noch weitere, weniger verbreitete Zahlungsmethoden, wie CPA (Cost Per Action) und CPL (Cost Per Lead), das hauptsächlich im Bereich Affiliate-Marketing genutzt wird. 

Beim Gefundenwerden im Internet gilt: Qualität statt Quantität. Lieber gezielt ein paar interessante Keywords setzen, die Seite attraktiv gestalten, damit sie bei den Besuchern schnell unter den Bookmarks landet und sich aus der Vielzahl der Webkataloge die passendsten aussuchen, anstatt überall dabei sein zu wollen, was natürlich auch schnell unseriös wirken kann. Auch bei den bezahlten Werbeeinblendungen ist Vorsicht geboten. Manchmal ist weniger mehr. Und ein beliebtes Keyword kann schnell bis zu 55,- $ pro Klick kosten, wie wir ja seit kurzem wissen.

Viel Spaß beim Optimieren! 

Quellen:

Wikipedia
„Suchmaschinenoptimierung“ von Sebastian Erlhofer